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Wenn der Rasen wieder einmal einen Schnitt benötigt, greifen immer mehr Hobby-Gärtner und Profis regelmäßig zum Akku-Rasenmäher. Auf den ersten Blick ist dies vielleicht nicht gleich verständlich: Immerhin stehen mit Benzin- und Elektrorasenmähern bereits zwei langerprobte andere Gerätetypen zur Auswahl. Doch warum sollten auch Sie sich für einen Akku-Rasenmäher entscheiden?

Akku-Rasenmäher: Steckdosenunabhängiges Mähen bei sauberer Luft

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Akku Rasenmäher renommierter Marken wie Bosch und Makita erobern die Herzen der Gartenbesitzer im Sturm

Akku-Rasenmäher vereinen einige Vorteile von Elektro- und Benzinrasenmäher. Der größte Vorteil eines Akku-Rasenmähers ist sicherlich das von der Steckdose unabhängige Arbeiten trotz seines sauberen Elektromotors. So ist der Akku-Rasenmäher ebenso wie der Benzinrasenmäher unabhängig von einer Steckdose einsetzbar. Dies ist sehr praktisch, wenn etwas abseits gelegene Rasenflächen gepflegt werden sollen. Hier spart man sich den Kauf und das Verlegen eines passenden langen Stromkabels bis zum nächsten Stromanschluss. Ebenso wie beim Benziner gibt es auch beim Akku-Rasenmäher beim Arbeiten keine verhedderten oder versehentlich mit dem Grasmesser durchtrennten Kabel mehr. Gerade durchschnittene Stromkabel sind nicht nur ärgerlich, sondern durch die an ihnen anliegende Spannung von 220 V auch potentiell lebensgefährlich.

Außerdem ersparen Sie sich im Unterschied zum Benziner das Einatmen der Abgase des Verbrennungsmotors. Aufgrund des rückstandsfrei arbeitenden Elektromotors müssen diese nicht wie beim Benziner nach außen abgegeben werden. Gerade, wer auf die Emissionen eines Benzinmotors empfindlich reagiert, kann davon profitieren. Wird der Akku mit Ökostrom geladen, ist so ein besonders umweltfreundliches Arbeiten möglich. Dann werden auch im Kraftwerk, das den Strom für den Akku-Rasenmäher erzeugt, keine oder nur wenige umweltschädliche Abgase produziert. Beim Benzinrasenmäher lassen sich diese Emissionen hingegen durch seine Arbeitsweise bedingt grundsätzlich nicht vermeiden. Wenn Sie Ihren Rasen also ebenso flexibel wie umweltfreundlich mähen möchten, dann ist der Akku-Rasenmäher das richtige Werkzeug für Sie. Natürlich bleibt es aber Ihre eigene Entscheidung, ob Sie alternativ lieber den meist etwas günstigeren Standardstrom Ihres Anbieters verwenden möchten.

Auch das oftmals etwas umständliche Starten des Benzinmotors entfällt bei einem Akku-Rasenmäher. Hier reicht in der Regel ein bloßes Einschalten des Geräts vor dem Mähvorgang zum Starten des Motors. Damit ist er auch speziell für Menschen geeignet, die bisher noch keine Erfahrung mit benzingetriebenen Gartengeräten gemacht haben.

Die Vorzüge der Akku-Rasenmäher im Überblick

  • Unabhängigkeit von Stromquellen
  • Sauberes Arbeiten ohne Emissionen
  • Kein Verlegen von Verlängerungskabeln
  • Schluss mit beschädigten oder durchtrennten Kabeln
  • Einatmen schadstofffreier Luft
  • Umweltfreundliches Mähen
  • Kein kompliziertes Starten wie beim Benzin-Rasenmäher

Der Akku: Die Energiequelle des Akku-Rasenmähers

Beim Akku-Rasenmäher kann der Akku einfach und unkompliziert an einer normalen Steckdose mittels Ladegerät aufgeladen werden. Darüber hinaus sind viele Akku-Rasenmäher verhältnismäßig leicht und somit unkompliziert zu transportieren und auch manövrieren.

Wie sieht es aber bei der Performance aus? Akku-Rasenmäher haben oft den Ruf, in Sachen Leistung im direkten Vergleich mit kabelgebundenen Rasenmähern oder gerade Benzinern eher schlecht abzuschneiden. Im Zeitalter des Lithium-Ionen-Akkus haben die Akku-Rasenmäher in diesem Bereich aber deutlich aufgeholt. Es sind durchaus auch im Verbrauchersektor einige Geräte auf dem Markt, die die notwendige Energie auch für anspruchsvollere Schnitte mitbringen.

“Anders als noch in der Vergangenheit stehen Akku-Rasenmäher in Sachen Leistung ihren Geschwistern mit Stromanschluss und Benzinmotor in nichts nach.”

Noch besser sieht es im Allgemeinen bei der Lautstärke der Akku-Rasenmäher aus: Hier ist das Arbeiten mit den akkugespeisten Geräten trotz der Unabhängigkeit von der Steckdose deutlich geräuscharmer als beim Benzinrasenmäher. Grundsätzlich erreichen viele Akku-Rasenmäher die durchschnittlichen Schalldruckwerte eines Benziners nicht oder nur in Ausnahmefällen. Mögliche Beispiele sind (auch wenn es natürlich nicht empfehlenswert ist) das versehentlichen Überfahren eines großen Steins oder Astes. Daher lassen diese verhältnismäßig leisen Mäher sich häufig problemlos in Bereichen einsetzen, in denen an ein Arbeiten mit dem ratternden Benziner nicht zu denken ist. Wenn Sie bereits einen Benzinrasenmäher besitzen, können Sie Ihre Nachbarn also vielleicht mit der Anschaffung eines Akku-Rasenmähers positiv überraschen.

Akku
  • Versorgt den Akku-Rasenmäher mit Energie
  • Akkubetrieb macht den Rasenmäher leicht, einfach zu transportieren und zu manövrieren
Leistung
  • Dank Lithium-Ionen-Akkus sind Akku-Rasenmäher wahre Kraftpakete und müssen sich nicht verstecken
  • Modelle auf dem Markt, die ebenfalls für anspruchsvolle Rasenflächen konzipiert wurden
Lautstärke
  • Deutlich geräuschsarmer als das Arbeiten mit einem Benzin-Rasenmäher
  • Das Mähen mit einem Akku-Rasenmäher wird Ihre Ohren und die Ihres Nachbarn erfreuen

Professionelle Akku-Rasenmäher, wie der Bosch GRA 53 Professional müssen sich in Sachen Performance erst recht nicht vor den altgedienten Benzinern verstecken. Diese Geräte sind speziell für den professionellen Einsatz entwickelt worden. Außerdem verfügt dieses Modell zusätzlich über einen regelbaren Radantrieb. Dieser erleichtert die Arbeit mit dem Akku-Rasenmäher deutlich. Hier können Sie in 11 Stufen die für Ihren Rasen geeignete Antriebsstärke auswählen. Somit wird der Kraftaufwand zum Schieben des Mähers deutlich verringert. Dies beugt vorzeitigen Ermüdungserscheinungen und damit zusammenhängenden Verletzungen bei der Arbeit vor. Aber auch auf einem Kugellager gelagerte Räder wie beim Makita DLM431PT2 helfen beim möglichst kraftsparenden Mähen. Ein weiteres interessantes Feature dieses Geräts ist der Spritzwasserschutz.

Produktempfehlungen Produktvorteile
Bosch GRA 53 Professionalbosch_gra_53_professional_akku_rasenmaeher
  • Ideal für den professionellen Einsatz und den passionierten Hobby-Gärtner
  • Regelbarer Radantrieb
  • Geringe Vibration
  • Langlebig dank robustem Aluminium-Druckgussgehäuse
  • Leistung mit einem Benizin-Rasenmäher vergleichbar
Makita DLM431PT2makita_dlm431pts_akku_rasenmaeher
  • Kraftpaket dank Antrieb mit 2x18V Akkus
  • 13-fache Schnitthöhenverstellung
  • Kugelgelagerte Räder
  • Staub und Spritzwasser fest
  • Mäht bis zu 950m² mit nur einer Akkuladung

Akku-Rasenmäher: Mit Reserveakkus auch größere Rasenflächen meistern

Einige Akku-Rasenmäher werden standardmäßig ohne Akku und Ladegerät geliefert. Was zuerst nach einem Manko aussieht, ist in Wirklichkeit ein Vorteil: Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, die Leistung des Akkus an die Größe Ihrer Rasenfläche und die Häufigkeit des Mähens anzupassen. Die Features des Ladegeräts (wie z. B. das gleichzeite Laden zweier Akkus) sollten dazu passend gewählt werden. Vielnutzer mit einem großen Rasen benötigen naturgemäß mehr Energie für einen Arbeitsgang als Menschen, die nur einen kleine Rasenfläche zu pflegen haben. Sie sollten daher gegebenenfalls lieber in einen Akku mit einer etwas höheren Kapazität investieren. Diese wird in der Regel in Amperestunden (Ah) oder Milliamperestunden (mAh) angegeben. So können Sie in vielen Fällen ein allzu häufig notwendiges Nachladen und dadurch erzwungene Arbeitspausen vermeiden.

“Je mehr Amperestunden der Akku besitzt, desto länger können Sie mähen.”

Das Mähen größerer Rasenflächen benötigt naturgemäß auch mehr Energie. Ein stets geladener Reserveakku und ein schneller Ladevorgang ermöglichen die schnelle Fortsetzung der Arbeit, nachdem die Ladekapazität des ersten Akkus erschöpft ist. Denn dann lässt sich der erschöpfte Akku einfach gegen einen vollen austauschen und sogleich weitermähen. Einige Akku-Rasenmäher benötigen allerdings bereits standardmäßig zwei oder mehr Akkus für den normalen Betrieb. In diesem Fall ist die zusätzlich zu erwerbende Anzahl entsprechend anzupassen, falls Reserveakkus gewünscht sind.

Fazit

Sowohl für den Hobbygärtner als auch für Profis sind Akku-Rasenmäher zu einer echten Alternative zum Benziner oder Elektromäher geworden. Wer die steckdosenunanhängige Einsatzfähigkeit des Benzinrasenmähers und die abgasfreie, leise Arbeitsweise des Elektrorasenmähers schätzt, für den ist der Akku-Rasenmäher vielleicht gerade die richtige Kombination dieser Features in einem Gerät. Außerdem bringen die einzelnen Modelle natürlich auch ihre eigenen Funktionen wie beispielsweise einen Radantrieb oder eine im weiten Umfang verstellbare Schnitthöhe mit. Diese haben Hobby-Gärtner und Profis vielleicht bereits an ihrem alten Mäher schätzen gelernt und müssen auch bei einem Akku-Rasenmäher nicht darauf verzichten. Wenn also das Nachladen des Akkus kein Problem für Sie darstellt oder Sie sich vorrausschauend gleich einen bzw. mehrere Zusatzakkus anschaffen möchten, dann können auch Sie sich ruhigen Gewissens für einen Akku-Rasenmäher entscheiden.

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