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Im Gegensatz zu einer Schlagbohrmaschine oder einem Schwingschleifer, um nur diese zwei Beispiele zu benennen, ist der Winkelschleifer ein unkompliziert konstruiertes Elektrowerkzeug. Bei nicht näherer Betrachtung scheint es völlig auszureichen, dass er über einen leistungsstarken Motor verfügt und mit den notwendigen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet ist.

Es gibt aber auch noch weitere erhebliche Fakten, die für die Investition in einen Winkelschleifer vom Markenhersteller sprechen. Darüber möchten wir Sie nachfolgend näher informieren.

1. Discounter- oder Marken-Werkzeug?

Sie werden es sehr schnell bei der Arbeit bemerken, ob Sie ein Billigmodell vom Discounter in Ihren Händen halten, oder einen ausgereiften Winkelschleifer vom Markenhersteller. Der gravierendste Unterschied besteht im brachialen Einsetzen der Rotationsgeschwindigkeit und dem Verreißen, mit dem Sie beim Einsatz eines Billigschleifers Ihr Werkstück beschädigen. Einen perfekt durchkonstruierten Winkelschleifer setzen Sie im Gegensatz dazu bewusst an, und die erzeugte Schnittfläche ist qualitativ einwandfrei, ohne dass Sie mit umständlicher Nacharbeit die Schäden beseitigen müssen.

2. Auch beim Winkelschleifer macht die Größe den Unterschied

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Markenhersteller wie Bosch und Makita setzen bei ihren Winkelschleifern auf einen Schleifscheibendurchmesser von 125 beziehungsweise 230 mm

Winkelschleifer im allgemeinen Sinn dienen dazu, harte Materialien zu schneiden, zu schleifen oder zu glätten. Diese drei Tätigkeiten werden überall im Umfeld des Heimwerkers und auch im Profihandwerk gebraucht. Das eine Mal ist es das Kürzen eines Eisenprofils, das andere Mal das Beschleifen einer Schweißnaht und beim nächsten Mal wollen Sie eine großformatige Gehwegplatte passend zuschneiden. Der Umfang reicht dementsprechend von filigran bis rustikal. Sie benötigen also den richtigen Winkelschleifer, damit Ihre Arbeit auch zu einem hochwertigen Ergebnis führen kann.

Für die Ausführung filigraner Schneid- und Schleifarbeiten ist ein Einhandwinkelschleifer wie der Bosch GWS 18-125 V-LI Professional oder der Makita DGA504 die geeignete Lösung. Beide werden mit Trenn-, Schleif-, Schrupp- oder Diamanttrennscheiben im Durchmesser 125 mm bestückt. Das reicht völlig aus, um kleinformatige Werkstücke zu bearbeiten und Arbeitsergebnisse in fast nachbearbeitungsfreier Endqualität zu erzielen.

Zum Herstellen großformatiger Schnitte erzielt eine 125er Scheibe jedoch nicht die erforderliche Eindringtiefe. Zum Schneiden großer Stahlprofile und zum Trennen von mineralischen Platten, um nur diese zwei Beispiele zu benennen, verwenden Sie deshalb vorzugsweise einen Zweihandwinkelschleifer mit 230er Scheibe. Ein solches Modell ist der Makita DGA900ZKX2. Mit einem Zweihandwinkelschleifer erzielen Sie zwar nicht so filigrane Schnitte, aber Sie können das Werkstück meist in einem Zug durchtrennen.

Schleifscheibendurchmesser Produktempfehlung
125 mm

Geeignet für filigrane bis rustikale Schneid- und Schleifarbeiten

230 mm

Ideal für tiefe Schnitte

3. Winkelschleifer gibt es mit Kabelanschluss oder Akkubetrieb

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Beim Kauf eines Winkelschleifers ist es immer ratsam sich vorher zu überlegen wo Sie Ihren Winkelschleifer hauptsächlich verwenden werden. Ist ein Stromanschluss vorhanden oder ist ein akkubetriebener Winkelschleifer die bessere Alternative?

Bevor Sie sich für den für Sie am besten geeigneten Winkelschleifer entscheiden, sollten Sie überlegen, wo Sie ihn am häufigsten verwenden werden. Mit Kabel- oder Akkubetrieb stehen Sie vor der komfortablen Situation, dass Sie eine Antriebsart favorisieren können.

Benutzen Sie Ihren Winkelschleifer (fast) ausnahmslos in Ihrer Heimwerkerwerkstatt, ist ein Modell wie der Winkelschleifer Makita 9558NBRZ ausreichend, welchen Sie an eine Steckdose anschließen. Bewegen Sie sich bei Ihren Schneid- und Schleifarbeiten jedoch eher auf der Leiter, auf einem Gerüst oder im Gelände, sollten Sie einen Winkelschleifer mit Akkubetrieb wie den Bosch GWS 18-125 V-LI Professional in seinen verschiedenen Ausstattungsvarianten bevorzugen. Er erspart Ihnen das umständliche Herstellen eines Stromanschlusses.

Das Kabel kann aber auch ein Sicherheitsrisiko darstellen, denn es kann sich verhaken, und bei dem entstehenden Ruck haben Sie Ihren Winkelschleifer kurzzeitig nicht unter Kontrolle. Darüber hinaus ist es sehr ärgerlich, wenn sich das Kabel bei der Arbeit unbemerkt nicht dort befindet wo es sein sollte und von der rotierenden Trennscheibe zerschnitten wird.

Energieversorgung Produktempfehlung
Netzbetrieb

Ideal für die Heimwerkstatt oder Baustellen mit Stromversorgung

Akkubetrieb

Vorteile der Unabhängigkeit von Stromquellen nutzen

4. Winkelschleifer können auch behutsam

Einen billigen Winkelschleifer schalten Sie ein, und seine eingespannte Scheibe rotiert bereits nach Sekundenbruchteilen mit voller Drehzahl. Wenn Sie in diesem Moment nicht aufpassen und der gewünschten Schnitt- oder Schleifstelle bereits zu nahe sind, richten Sie unvermeidlichen Schaden an. Bereits der Druck auf den Schalter reicht aus, damit Sie einen solchen Winkelschleifer geringfügig verkanten. Verklemmt sich die Schleifscheibe beim unvermittelten Eintauchen, kann sie verklemmen und beschädigt werden. Sie haben einen höheren Verbrauch an kostspieligen Scheiben, und schlimmstenfalls ist ihr Werkstück ruiniert.

Ein gut durchkonstruierter Winkelschleifer wie der Makita DGA506 ist mit der Funktion “Sanftanlauf” ausgestattet. Ihn positionieren Sie an der gewünschten Schnitt- oder Schleifstelle, schalten ihn ruckfrei ein, und dann können Sie die Trennscheibe mit Präzision am Schnitt ansetzen. Diese Vorgehensweise erspart Ihnen nicht nur zeitaufwendige Nacharbeiten, sondern erspart auch den Materialverlust angesichts unkorrekter Schnitte.

Sanftanlauf Produktempfehlung
Der Sanftanlauf sorgt dafür, dass der Winkelschleifer nicht mit voller Leistung, sondern “sanft” startet und somit Ihre Werkstücke nicht beschädigt werden.

5. Ihr Winkelschleifer “weiß”, was Sie gerade schneiden oder schleifen

Einem Billigschleifer ist es egal, ob Sie ein Dünnblech schneiden, eine Schweißnaht schleifen oder eine Terrazzoplatte durchtrennen wollen. Er geht mit brachialer Drehzahl zu Werke – das Ergebnis kann verheerend schlecht sein. Vor allem aber haben sie einen unvertretbar hohen Verbrauch an Trennscheiben, die Sie nachkaufen müssen.

Winkelschleifer wie der Makita DGA506 sind mit der “Automatic torque Drive Technology” ausgestattet. Diese elektronische Komponente erkennt, welche Drehzahl für die in diesem Moment ausgeführte Arbeit am effizientesten ist. Sie regelt die Drehzahl Ihres Winkelschleifers automatisch. So erzielen Sie ein qualitativ hochwertiges Arbeitsergebnis, Ihr Winkelschleifer wird geschont und Ihr Verbrauch an Scheiben verringert sich auf das unvermeidbare Mindestmaß.

Automatic torque Drive Technology Produktempfehlung
Die “Automatic torque Drive Technology” ermöglicht die automatische Drehzahlregulierung während des Arbeitens. Somit wird die Drehzahl an das jeweilige zu bearbeitende Werkstück angepasst.

6. Ihr Winkelschleifer – klein aber groß genug

Besonders bei Einhandwinkelschleifern vertreten etliche Hersteller die Philosophie, dass das Gerät klein sein muss. So ist es handlich, benötigt bei der Arbeit nur einen geringen Wendekreis und es kann problemlos im Werkzeugkoffer verstaut werden. Deshalb rüsten sie ihre Modelle nur mit 115er Scheiben aus. Eine kleinformatige Scheibe ist jedoch eher verbraucht, und sie erreicht auch nur eine geringe Eindringtiefe.

Markenhersteller wie Bosch oder Makita haben sich dieser nachteiligen Problematik gewidmet. Ihre Winkelschleifer sind nur unwesentlich größer, aber werden mit 125er Scheiben ausgestattet. Das verringert den Scheibenverbrauch, und besonders bei dicken Werkstücken ermöglicht dieser eine Zentimeter Mehrdurchmesser erst die Möglichkeit zur Bearbeitung. Der Bosch GWS 18-125 V-LI Professional ist ein solches Modell.

7. Beim Winkelschleifer sorgt Elektronik für Ihre Sicherheit

Einem Winkelschleifer mit Akkubetrieb geht irgendwann die Kraftquelle aus. Trotz moderner Li-Ionen-Technologie ist jeder Akku irgendwann verbraucht, und er muss nachgeladen werden. Wenn Sie ihn verwenden, bis die Scheibe zum Stillstand gekommen ist, kann es passieren, dass Sie ihn vergessen auszuschalten. Setzen Sie nun einen aufgeladenen Akku ein, würde Ihr Winkelschleifer sofort anlaufen, und dann wird es für Ihre Gesundheit, aber auch für das Werkstück gefährlich.

Winkelschleifer wie der Makita DGA506 sind deshalb mit einer Wiedereinschaltsperre ausgerüstet. Sie sorgt dafür, dass sich Ihr Winkelschleifer nicht unbeabsichtigt selbstständig machen kann.

Fazit

Winkelschleifer gibt es in zwei unterschiedlichen Größen. Dies sind einerseits die Einhandwinkelschleifer für Scheiben bis 125mm Durchmesser und andererseits die Zweihandwinkelschleifer mit 230er Scheibendurchmesser.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Art des Antriebes. Es gibt Winkelschleifer mit Kabelanschluss und solche mit Akkubetrieb. Winkelschleifer mit Kabel verwenden Sie vorwiegend für den stationären Betrieb in der Heimwerkerwerkstatt, Akkuwinkelschleifer hingegen überall dort, wo keine Steckdose vorhanden ist oder das Kabel hinderlich wäre.

Elektronische Regel- und Sicherheitseinrichtungen wie Automatic torque Drive Technology oder Protection Guard als verdrehsichere Schutzhaube zeichnen einen Winkelschleifer der Markenhersteller Bosch oder Makita aus. Entscheiden Sie sich für diese Qualität, die Ihre Gesundheit schützt, den Materialverbrauch verringert und die Voraussetzung für ein ausgezeichnetes Arbeitsergebnis mit Ihrem Winkelschleifer ist.

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