Apps für Tablets und Smartphones: Kaufen oder kostenlos?

Ohne Apps geht gar nichts bei mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones. Die allgegenwärtigen Helferlein werden oft in einer kostenfreien und einer kostenpflichtigen Variante angeboten. Was viele Nutzer dabei kaum beachten: Auch kostenfreie Apps kosten etwas – nur eben kein Geld.

Bild: Lenovo

Egal ob Android oder Apple, beide Unternehmen haben ihre Vertriebsplattform, auf der Millionen Applikationen angeboten werden. Da den Überblick zu behalten fällt nicht immer leicht. Während Apple mehr und mehr kuratiert und klare Empfehlungen ausspricht, sind wir im Play Store von Google oft selbst auf der Suche nach der passendsten App. Diese ist manchmal kostenlos, manchmal eben auch nicht. Die Unterscheidung wird klar und deutlich kommuniziert – dennoch gibt es dabei ein kleines Problem.

Bezahlen ohne Geld, aber mit Aufmerksamkeit

Kostenpflichtige Apps für Tablets und Smartphones werden ganz klassisch mit Geld bezahlt. Mal ist nur ein Euro fällig, mal etwas mehr. Was dabei so gut wie nie beachtet wird: Auch kostenlose Apps werden bezahlt – nur eben nicht mit Geld. Stattdessen bezahlen wir mit unserer Aufmerksamkeit. Es wird in vielen Fällen Werbung in Form von Bannern eingeblendet. Diese belasten den Akku des Geräts und auch das Datenvolumen. Insbesondere dann, wenn gerade kein WLAN in der Nähe ist, wird das problematisch. Hinzu kommt, dass Werbung in Apps oft wie ein Fremdkörper wirkt. Das Aussehen ist in der Regel nicht an das Design angepasst.

Bild: Lenovo

Die Qual der Wahl

Es stellt sich die Frage, ob es nicht besser ist, für eine App direkt mit Geld zu bezahlen, statt mit unsere Aufmerksamkeit und der Akkuleistung des Tablets oder Smartphones. Die Entwickler der Applikationen mögen auch keine Werbung. Die Wertschätzung könnten wir als Kunden auch direkt übermitteln, statt über die Werbung als Mittelsmann zu gehen.

Im Idealfall gibt es von einer App eine Version für Geld und eine mit Werbung – so kann jeder selbst entscheiden, welche Form des Bezahlens die beste ist. Im App Store von Apple sind viele gute Applikationen jetzt schon kostenpflichtig, während im Play Store für Android-Geräte eher nur die kostenfreien Varianten angeboten werden. Letztendlich liegt es aber auch an uns selbst: Kostenlos bedeutet eben nicht wirklich kostenlos: Wir bezahlen immer.

Autor: Simon

Simon schreibt bei Passiontec über Technik-Themen. Dazu gehören Produktvorstellungen, Ratgeber sowie Tipps & Tricks. Mehr unter simonstich.de und hier im Blog:

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