Ratgeber: Den richtigen Bildschirm finden

Bei der Wahl eines neuen Displays für Computer gibt es viel zu beachten. Nicht nur die Größe des Bildschirms ist relevant, auch auf Ergonomiefunktionen, den Stromverbrauch und die Auflösung sollte Wert gelegt werden. In unserem Artikel gehen wir der Frage nach, wie ein möglichst perfektes Display aussieht.

Bild: Lenovo

Von klein bis unendlich groß

Das herkömmliche Kriterium beim Kauf eines Screens ist die Größe. Diese wird meist in Zoll angegeben, auch wenn sich in letzter Zeit auch Angaben in Zentimetern zumindest als zusätzliche Information durchsetzen. Die Größe bezieht sich auf einen Diagonalwert: Von unten links bis oben rechts – und nur der sichtbare Bereich wird angegeben. Das hat zur Folge, dass ein 22“- und ein 23“-Zoll-Bildschirm die gleichen Abmessungen (insgesamt) haben kann, wenn die Variante mit 22“ über einen dicken Rahmen verfügt.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang die tatsächliche Nutzung und die zur Verfügung stehende Fläche. Auf einem kleinen Schreibtisch wirkt ein großer Screen schnell überdimensioniert, während ein Display, das nicht nur als Monitor, sondern auch als Fernseher genutzt wird, ruhig etwas größer sein darf.

Hohe Auflösung, geringe Pixeldichte

Bild: Lenovo

Die Auflösung eines Monitors ist eines der wichtigsten Kriterien überhaupt. Heute haben sich Auflösungen von 1920 x 1080 Bildpunkte durchgesetzt. Hierbei ist zu beachten, dass diese Pixelanzahl auf einem kleinen Screen dichter wirkt als auf einem Riesendisplay, wo die Bildpunkte quasi auseinander geschoben werden. Zu achten ist also nicht nur auf die Auflösung selbst, sondern auch auf die Pixeldichte. Diese wird meist mit „ppi“ angegeben, was für „pixel per inch“, also Bildpunkte pro Zoll steht. Hier lohnt sich ein Vergleich unbedingt.

Einige Premiumgeräte bieten heute auch schon eine sehr viel höhere Auflösung an, die als 4K bezeichnet wird. Hier liegt die Auflösung meist bei 4096 × 2160 Bildpunkten. Auch das digitales Videoformat „Ultra High Definition Television“ löst in mindestens 4K auf.

In der Höhe verstellbar

Bild: Asus

Gerade im günstigen Preissegment werden oft Monitore angeboten, die sich zwar kippen lassen, aber nicht in der Höhe selbst verstellbar sind. Diese Funktion wird leider meist nur bei teureren Geräten angeboten. Wer viel Zeit vor dem Rechner verbringt, sollte also ruhig etwas mehr Geld in die Hand nehmen und damit auch in die eigene Gesundheit investieren.

Fazit: Die Größe eines Monitors ist relevant, sollte aber nicht das einzige Kriterium sein. Eine hohe Auflösung ist schön, aber auch die Pixeldichte sollte so hoch wie möglich sein. Ein in der Höhe verstellbarer Monitor schont den Rücken indirekt.

Autor: Simon

Simon schreibt bei Passiontec über Technik-Themen. Dazu gehören Produktvorstellungen, Ratgeber sowie Tipps & Tricks. Mehr unter simonstich.de und hier im Blog:

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