Der Ratgeber: Smartwatch vs. Fitness-Armband

Ultramobile Begleiter beim Sport werden immer beliebter. Kein Wunder, wiegen sie doch meist nur wenige Gramm und stören so sehr viel weniger als ein Smartphone. Zur Aufzeichnung von Fitness-Daten reicht aber auch ein einfaches Fitness-Armband, oder? Ganz so leicht ist es leider nicht. In diesem Artikel gehen wir auf die kleinen, aber wichtigen Unterschiede der beiden Geräteklassen ein.

Je weniger, desto Fitness-Armband

Fitness-Armbänder gibt es heute schon ab zehn Euro in der Grundausstattung. Die kleinen Helferlein können vor allem mit ihrem geringen Gewicht überzeugen – in der einfachsten Version bringen sie nicht mehr als 30 Gramm auf die Waage. Das Armband selbst besteht in diesem Fall oft aus Kunststoff. Beim Laufen, Radfahren und Schwimmen kommt sollte jedes zusätzliche Gewicht vermieden werden – wer schleppt schon gerne ein Smartphone mit?

Fitness-Armbänder können verschiedene Daten rund um die Bewegung aufzeichnen. Dazu gehören bei so gut wie jedem Gerät die zurückgelegte Strecke und die Dauer. Erst bei höherpreisigen Armbändern kommen noch weitere Funktionen wie die Messung der Herzfrequenz hinzu. Das wohl wichtigste Feature fehlt aber leider: Ein GPS-Modul ist nicht vorhanden. Eine nachträgliche Analyse oder grafische Aufbereitung der Daten mit Hilfe von Google Maps ist also nicht möglich.

Je mehr, desto Smartwatch

Bild: Polar

Auf der anderen Seite gibt es Smartwatches. Die intelligenten Uhren wiegen zwar mehr als die leichten Armbänder, können dafür aber gleich in mehreren Kategorien punkten. Da wäre zum einen das größere Display, welches meist über einen Zoll in der Diagonale groß ist. Gesammelte Daten lassen sich hier eindeutig besser ablesen als auf dem Mini-“Display“ eines Fitness-Armbands, das diesen Namen eigentlich nicht verdient.

Hinzu kommt, dass so gut wie jede vernünftige Smartwatch auch GPS-Koordinaten aufzeichnen kann, was die anschließende Analyse vereinfacht und beschleunigt. Meist ist auch die Bluetooth-Funktion verlässlicher als bei Fitness-Armbändern.

Fitness-Daten ohne Smartphone

Daten zur Strecke, Geschwindigkeit, Höhenmeter, Herzfrequenz etc. können bei Smartwatches mit Android Wear auch ohne begleitendes Smartphone aufgezeichnet werden. Diese Standalone-Geräte sind praktisch und in Kombination mit einer App wie Runtastic oder Runkeeper der perfekte Begleiter beim Sport.

Fazit: Fitness-Armbänder sind leichter und der Akku hält länger, dafür sind sie im Umgang weniger praktisch. Wer nur selten Sport macht und trotzdem einen Überblick behalten möchte, ist mit einem solchen Armband gut bedient. Wer hingegen mehr möchte, kommt um eine Smartwatch mit GPS nicht herum.

Autor: Simon

Simon schreibt bei Passiontec über Technik-Themen. Dazu gehören Produktvorstellungen, Ratgeber sowie Tipps & Tricks. Mehr unter simonstich.de und hier im Blog:

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