Ratgeber: So unterscheiden sich Notebook-Displays

Eine der wichtigsten Komponenten in Notebooks sind die Displays. Hersteller setzen heute auf eine Vielzahl an Größen, Technologien und Fertigungstechniken. In diesem Artikel gehen wir auf die grundlegenden Unterschiede bei Displays ein.

Notebook oder Tablet – das ist hier die Frage.

Größe und Auflösung

Auch für Nicht-Experten sehr einfach zu erkennen: Die Größe des Displays eines Notebooks ist ein wichtiger Faktor. Je kleiner, desto kompakter ist auch das Gerät selbst. Je größer, desto mehr Fläche steht zur Verfügung – so weit, so logisch. Doch nicht nur die physikalische Größe ist entscheidend, auch auf die maximale Auflösung sollte unbedingt geachtet werden. Hier hat sich bei Notebooks mittlerweile der Standard Full HD eingebürgert – das heißt 1920 Bildpunkte horizontal und 1080 vertikal. Wir sollten beim Kauf unbedingt auf das Zusammenspiel von Displaygröße und -auflösung achten. Ein kleiner Screen mit Full HD sieht hochauflösender aus als ein Riesen-Notebook mit der gleichen Auflösung. Oder anders gesagt: Bei einem Notebook mit 13 Zoll Display rücken die Pixel näher zusammen als bei einem 17 Zoll Gerät.

Matt oder glänzend

Hier scheiden sich die Geister: Während manche Nutzer auf ein spiegelndes Display setzen, finden andere ein mattes angenehmer. Der Unterschied erklärt sich schon in der Bezeichnung: Ein spiegelndes Display ist glatt und poliert, während ein mattes Display „angeraut“ ist. Mittlerweile sind viele „spiegelnde“ Displays entspiegelt, so dass der Spiegeleffekt deutlich abgemindert auftritt. Der Vorteil dieser Displays liegt in der größeren Helligkeit und den kräftigeren Farben. Der Nachteil liegt darin, dass sie über einen längeren Zeitraum ermüdend auf die Augen wirken können.

LCD oder OLED

Ein weiterer Unterschied in der Technologie versteckt sich hinter den Abkürzungen LCD und OLED. LCD steht für Liquid Crystal Display (Flüssigkristallanzeige), OLED steht für organic light emitting diode (organische Leuchtdiode). Bei einem Notebook mit LCD-Screen werden Flüssigkristalle eingesetzt: Jeder dieser Kristalle stellt einen Bildpunkt, also ein Pixel, dar. Direkt hinter diesen Kristallen befindet sich eine Hintergrundbeleuchtung. Die Farbwiedergabe wird durch Licht gesteuert.

Anders sieht es bei OLED aus: Hier wird gar keine Hintergrundbeleuchtung benötigt, da jedes einzelne OLED für sich bereits leuchtet. OLED-Displays sind dadurch oft flacher und leichter als LCD-Screens. Bei OLEDs wird ein deutlich höherer Kontrast und damit eine bessere Bildtiefe erreicht. Das liegt daran, dass jeder einzelne Bildpunkt in der Helligkeit angepasst werden kann, was bei LCD nur teilweise funktioniert. Hinzu kommt, dass OLED-Displays weniger Strom verbrauchen.

Fazit: Die Wahl des Notebook-Displays sollten wir nicht auf leichte Schulter nehmen. Es kommt auf das Verhältnis von Größe zu Auflösung an, ob es matt oder glänzend sein soll und ob LCD als Technologie ausreicht oder doch auf OLEDs gesetzt wird.

Autor: Simon

Simon schreibt bei Passiontec über Technik-Themen. Dazu gehören Produktvorstellungen, Ratgeber sowie Tipps & Tricks. Mehr unter simonstich.de und hier im Blog:

One thought

  1. Guten Tag. Ich bin per Zufall hier gelandet. Aber dennoch
    möchte ich ihnen ein Kommentar da lassen, da ich ihren Blog enorm informativ finde.

    Mit freundlichen Grüßen

    Gefällt mir

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