So vertikutiert ihr euren Rasen

Am Ende des Winters steht die Vorfreude auf den Frühling und den Sommer. Ein Blick auf den Rasen des eigenen Gartens kann diese aber schnell wieder trüben. Statt einer saftig grünen Wiese wuchern überall Moos und Rasenfilz. Höchste Zeit, diesem zu Leibe zu rücken – den Rasen vertikutieren ist das Allheilmittel gehen unschönen Rasen. Aber wie geht das, wann ist der beste Zeitpunkt und was solltet ihr beachten? Wir klären auf.

Was bringt das Rasen vertikutieren?

Durch Moos, alten Rasenschnitt, Blätter, Unkraut und Co sammelt sich im Laufe des Jahres so einiges auf dem Rasen an. Dieses verdichtet sich zu einer Masse, die die Wasseraufnahme des Grases erschwert sowie die Qualität des Bodens mindert. So bekommen die Graswurzeln weniger Sauerstoff und nicht mehr ausreichend Nährstoffe. Die Folge ist ein magerer und kränklich aussehender Rasen, der zudem wenig und nur langsam wächst.

Um dieses Problem zu beseitigen und wieder eine satte und grüne Wiese zu bekommen, solltet ihr den Rasen vertikutieren. Der Vertikutierer dringt mit seinen Schneideblättern senkrecht in den Boden ein, entfernt hierbei gezielt die Rückstände und sorgt für eine bessere Belüftung des Bodens. So werden auch Wasser und Dünger wieder besser aufgenommen.

Wann Rasen vertikutieren?

Theoretisch ist es möglich, den Rasen während der gesamten Gartensaison zu vertikutieren. Allerdings macht dies im Frühling und Herbst am meisten Sinn, da dann die Bedingungen am besten sind. Die Grünfläche regeneriert dann am schnellsten. Idealerweise vertikutiert ihr euren Rasen im Frühling, wenn der Frost vorbei ist und der Boden bereits etwas Zeit hatte, zu trocken und zudem auch in letzter Zeit nicht zu viel Regen gefallen ist. Denn ist der Rasen zu nass, kann es beim Vertikutieren passieren, dass ihr die komplette Grasnarbe mit aus dem Boden zieht. Das Ergebnis sind dann unschöne Lücken, an denen neuer Rasen ausgesät werden muss. Zudem ist der Frühling perfekt, um den Rasen für den Sommer in Schuss zu bringen, um in der Gartensaison ein gesundes und sattes Grün zu haben.

Wie richtig vertikutieren?

Vor dem Vertikutieren solltet ihr zunächst den Rasen ausgiebig düngen und dann zweimal mit einem Abstand von rund zwei Wochen mähen. Da die Gräser jetzt optimal mit Nährstoffen versorgt sind und die Strapazen, die durch das Vertikutieren auf sie zukommen, gut überstehen können, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um den Rasen zu vertikutieren.

Makuta UV3600 VertikutiererAls erstes solltet ihr den Rasen möglichst kurz mähen. Die optimale Länge liegt bei zwei bis vier Zentimeter. Dann schnappt ihr euch einen Vertikutierer, z. B. den Makita UV3600 Vertikutierer. Hiermit fahrt ihr über die trockene Rasenfläche. Das Gerät sollte so eingestellt sein, dass die Grasnarbe von den Messern etwa drei Millimeter eingeritzt wird. Fahrt hierbei im Idealfall in Bahnen (wie beim Rasenmähen) zügig und gleichmäßig über den Rasen, ohne eine Stelle zu sehr zu malträtieren.

Nach dem Vertikutieren solltet ihr das überschüssige Material mit einer Harke vom Rasen beseitigen, denn nur dann profitiert das Grün von der Bodenauflockerung. Entstehen durch das Entfernen von Moos und Rasenfilz kahle Stellen, sät hier einfach neuen Rasen und bewässert diesen ausreichend. In den folgenden Wochen braucht der Rasen zum einen Ruhe und zum andere regelmäßig Dünger mit Stickstoff und Kalk. In kürzester Zeit werdet ihr für eure Mühe des Vertikutierens mit einem satt-grünen Rasen belohnt.

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