Druckerpatronen selbst nachfüllen und Geld sparen

Tintendrucker werden oft zu Schleuderpreisen angeboten. Der Kostenhammer kommt dann aber später, wenn die Tintenpatronen leer sind und das erste Mal ersetzt werden müssen. Wer hier auf Markenpatronen des Herstellers setzt, wird schnell arm. Denn diese refinanzieren nicht selten die Kampfpreise bei den Geräten durch teure Patronenpreise. Aber auch wer auf kompatible No-Name-Patronen setzt, die es meist deutlich günstiger gibt, hat noch Sparpotential. Denn am günstigsten ist es, die Druckerpatronen selbst nachzufüllen. Was abenteuerlich klingt, ist meist gar kein so großes Problem.

tintenpatronen-selbst-nachfuellen

Sets zum Nachfüllen

Im Handel (z. B. bei eBay) gibt es Sets, die alles beinhalten, was ihr braucht: Tinte, Spritzen, Kanülen und eine Anleitung sowie schützende Gummihandschuhe. Dann kann es losgehen. Das Nachfüllen eines Druckkopfs mit fest verbundener Tintenpatrone geht in den vielen Fällen eigentlich ziemlich einfach. Auf der Oberseite seht ihr einen Aufkleber, mit dem Einfülllöcher zugeklebt sind. Zieht diesen ab. Die Löcher werden auch vom Hersteller der Patrone zum Füllen mit Tinte verwendet. Ihr müsst aber gerade bei kombinierten Farbpatronen aufpassen, dass ihr die richtige Farbe ins richtige Loch füllt. Einfach mit einem Zahnstocher vorsichtig in die einzelnen Löcher piksen – so erkennt ihr, welche Farbe darin enthalten ist. Sonst gibt es ein absolutes Farbchaos beim nächsten Druck – moderne Kunst statt der erwarteten Ausdrucke quasi.

Dann füllt ihr die Spritze aus dem Refill-Kit nacheinander mit den einzelnen Farben und spritzt diese vorsichtig in die entsprechenden Kammern. Passt auf, dass hierbei keine unnötigen Luftblasen entstehen. Sobald Tinte austritt oder Blasen entstehen, ist die Kammer gefüllt. Den Aufkleber braucht ihr nicht mehr drüber kleben. Ihr müsst nur vorsichtig sein, wenn ihr die Patrone wieder in den Drucker einsetzt, dass ihr diese nicht kopfüber haltet.

Was ihr noch beachten solltet

Findet ihr keine Einfülllöcher an euren Patronen, dann sind diese vermutlich nicht zum Nachfüllen geeignet – zumindest nicht so einfach. Leider sind einige Hersteller hier sehr kreativ, um den Refill in Eigenregie zu verhindern und so den Verkauf der Patronen zu schützen. Daher ist bei einigen Modellen spezielles Werkzeug notwendig.

Ist dies der Fall oder scheut ihr die Bastelei, gibt es auch Refill-Tankstellen in eigentlich allen großen Städten, bei denen ihr eure gebrauchten Tintenpatronen neu auffüllen lassen könnt. Hier ist aber Vorsicht geboten: Zum einen gibt es das eine oder andere schwarze Schaf und zum anderen solltet ihr die Preise vergleichen, ob ihr dort wirklich günstiger fahrt als beim Kauf preiswerter Patronen von Alternativherstellern.

Bitte beachtet auch, dass wir keine Garantie dafür übernehmen können, dass das Nachfüllen der Patronen auch wirklich klappt und ihr eurem Gerät keinen Schaden zufügt. Es gibt zahllose Beispiele, bei denen das Selbstnachfüllen der Patronen problemlos funktioniert hat. Aber Ausnahmen bestätigen bekanntermaßen die Regel. Wenn ihr eure Druckkosten aber in den Keller treiben wollt, ist das eigenhändige Nachfüllen der Tintenpatronen eures Druckers zweifelsohne die günstigste Variante.

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