Smartphone-Akku sparen: Länger telefonieren, surfen und Co (Teil 1)

Das Smartphone ist heute für viele zum unverzichtbaren Begleiter geworden. Sowohl für die Unterhaltung als auch den beruflichen Einsatz sind die vielseitigen Geräte geeignet und nicht mehr wegzudenken. Neben den klassischen Handy-Funktionen telefonieren und SMS schreiben ermöglich sie noch so viel mehr, auf was wir heute nicht verzichten wollen oder können. Sei es das Schreiben von E-Mails und WhatsApp-Nachrichten, das Surfen im Internet oder auch das Hören von Musik sowie Schauen von Videos.

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Das große Problem ist aber ihr Akku. Durch die hochgezüchtete Technik sowie den häufigen Einsatz hält der Akku eines modernen Smartphones bei normaler Nutzung kaum länger als einen Tag. Bei intensiver Nutzung ist der Akku meist sogar schon vor dem Abend leer, obwohl das Gerät die letzte Nacht an der Steckdose verbracht hat. Wollt ihr nicht immer das Ladegerät oder eine Powerbank als mobile Ladestation mitschleppen, helfen unsere Tipps und Tricks zum Smartphone-Akku sparen für iPhone und Android-Geräte.

Bildschirm-Helligkeit reduzieren

Einer der einfachsten Tipps, um die Laufzeit des Akkus von Smartphone und Co zu verlängern, ist das Reduzieren der Bildschirmhelligkeit. Denn die heute immer größer werdenden Displays verbrauchen in der Regel am meisten Energie. Dimmt ihr ihre Helligkeit, kann sich dies erheblich auf die Akkuleistung auswirken – positiv versteht sich. Oft sind die Displays von Smartphones sehr hell eingestellt. Dies ist in der Regel aber nicht notwendig, denn die volle Helligkeitseinstellung ist primär bei starker Lichteinstrahlung wie der Nutzung direkt in der Sonne sinnvoll.

Einige Geräte haben einen Sensor verbaut, der die Helligkeit reguliert. Aber auch manuell kann dies vorgenommen werden. Habt ihr ein iPhone, wischt ihr einfach vom unteren Bildschirmrand nach oben. Es öffnet sich das Kontrollzentrum, in dem ihr über einen Schieberegler die Displayhelligkeit regulieren könnt. Schraubt diese so weit wie möglich nach unten, ohne dass dies die Benutzung des Gerätes negativ beeinflusst. Braucht ihr dann doch mal ein heller beleuchtetes Display, könnt ihr die Helligkeit mit wenigen Wischern wieder hochschrauben. Habt ihr ein Gerät mit Android, stellt ihr die Helligkeit ebenfalls in den Geräteeinstellungen ein.

Noch ein Tipp: Habt ihr ein Smartphone mit einem OLED-Bildschirm? Dann ist es sinnvoll, einen dunklen Hintergrund einzustellen. Denn bei der Darstellung von Schwarz werden die Leuchtdioden bei einem OLED-Display einfach abgeschaltet, verbrauchen somit keine Energie.

Standby-Dauer

Ein weiterer Trick zum Sparen von Energie ist das Einstellen der Zeitspanne, bis das Gerät in den Standby geht, das Display also verdunkelt. Je kürzer ihr diese Dauer einstellt, desto schneller wird das Display schwarz und so mehr Energie spart ihr. Natürlich solltet ihr den Wert aber so wählen, dass euch dies nicht in eurer Nutzung einschränkt. Denn häufiges Entsperren kostet ebenfalls Strom.

Verbindungen kappen

Mit 3G, LTE, Bluetooth und WLAN sowie NFC funkt ein Smartphone heute auf verdammt vielen Frequenzen. Jede von ihnen kostet Energie. Nutzt ihr diese Funktion aktuell, ist es natürlich sinnvoll, diese eigeschaltet zu haben. Viele haben aber zum Beispiel Bluetooth und WLAN dauerhaft aktiviert. Das bedeutet, dass die Geräte ständig nach passenden Verbindungen suchen. Das zehrt am Akku und lässt ihn damit schneller leer werden. Daher ist es ratsam, wenn ihr unterwegs seid und gerade kein WLAN-Netzwerk in der Nähe ist, dieses zu deaktivieren. Das gleiche gilt für Bluetooth, wenn ihr diese Drahtlos-Schnittstelle nicht für Kopfhörer, Freisprecheinrichtungen und andere Gadgets verwendet, sowie die Ortung. Die Standortbestimmung ist nur für wenige Apps notwendig, etwa für die Navigation oder Lauf-Apps. Nutzt ihr diese aktuell nicht, solltet ihr die Ortung via GPS deaktivieren. Dies schont ebenfalls euren Akku.

Wollt ihr nur kurz eure E-Mails abrufen, reicht hierfür in der Regel auch 3G. Somit könnt ihr das stromhungrige LTE deaktivieren und nur dann einsetzen, wenn ihr ausgiebig im Internet surft oder größere Datenmengen mobil ladet (z.B. beim Streaming von Videos und Musik oder der Nutzung von Apps mit hohem Datenverkehr).

Hintergrundaktualisierungen deaktivieren

Bei den beiden mobilen Betriebssystemen Android und iOS habt ihr die Möglichkeit, installierte Apps im Hintergrund automatisch aktualisieren zu lassen. Dies mag zwar auch aus Sicherheitsgründen eine praktische Funktion sein, kann aber gerade bei einer Vielzahl von installierten Apps auch einiges an Strom kosten. Daher empfehlen wir euch, diese Funktion auszustellen und lieber selbst manuell von Zeit zu Zeit notwendige Aktualisierungen anzustoßen. Stellt euch zum Beispiel eine regelmäßige Erinnerung hierfür. Die Updates solltet ihr dann im Idealfall mit einer aktiven WLAN-Verbindung und angeschlossenem Ladegerät machen, z.B. abends, wenn ihr das Gerät ohnehin ladet und aktuell nicht braucht.

Aber auch die Hintergrundaktualisierung von Apps ohne eigentliche Updates frisst Strom, z.B. von News-Apps. Diese Funktion ist oft gar nicht notwendig und sollte gerade bei nicht regelmäßig verwendeten Apps deaktiviert oder die Apps gleich gelöscht werden. In den Einstellungen zur Datennutzung könnt ihr die Berechtigungen für einzelne Apps die Abfrage beschränken. Das schont zum einen euren Akku und zum anderen auch das Datenvolumen.

Dies war der erste Teil unserer Stromspar-Tipps zum Verlängern der Akkulaufzeit eures Smartphones. In wenigen Tagen folgt unser zweiter Teil mit noch mehr Tipps, wie ihr Akku spart und damit länger mobil seid.

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